Cornelias Mittwochsbrief aus Kenia, 1. April 2026

„Alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.“ Philipper 2, 11

Klingt das bedrohlich, nach Zwang? Alle Zungen – also jeder Mensch – sollen (in anderen Versionen steht ‚werden‘) bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist. Das hört sich nicht nach fröhlichem Jubel an, eher so wie in autoritären Staaten, wenn die Herrscher Glanzparaden abhalten.

Aber vergessen wir nicht, wer Jesus Christus ist. Er ist der einzige Sohn des allerhöchsten Gottes, der all seine Herrlichkeit hinter sich gelassen hat, um als Mensch auf die Erde zu kommen. Er hat unter uns gelebt und uns Gott den Vater gezeigt. Er ist am Kreuz einen grausigen Tod gestorben, damit wir nicht verloren gehen. Dann ist er auferstanden, damit wir mit ihm und dem Vater ewige Gemeinschaft haben können. (Vgl. V. 6 – 9)
Jesus hat nicht mit Gewalt die Macht an sich gerissen, im Gegenteil. Er hat sich geopfert, hat sein Leben für uns gegeben, voller Liebe für jeden einzelnen Menschen.

Ich denke, der Vers oben ist mehr eine Feststellung als eine Forderung. Wenn am Ende der Zeit deutlich wird, wie alles zusammenhängt und was Jesus tatsächlich getan hat, dann wird kein Mensch mehr sagen können, er oder sie glaubt nicht, dass das wahr ist. Glaubt nicht, dass Jesus Gottes Sohn ist, gestorben, auferstanden und lebendig, der Erste und der Letzte, Alpha und Omega.
Wäre es nicht schön, wenn so viele Leute wie möglich das jetzt schon erkennen könnten? Wenn sie nicht erst am Ende die Wahrheit sehen, sondern jetzt schon überzeugt und zu Gottes Ehre sagen könnten: Jesus Christus ist der Herr?
Zu diesem Zweck sind wir hier in Tinderet, sind Menschen überall in der Welt – auch in Deutschland – unterwegs als Botschafter der Besten Nachricht aller Zeiten.

Cornelia Letting

Herr Jesus Christus, heute danke ich Dir sehr für alle, die in Deinem Auftrag unterwegs sind, um anderen von Dir zu erzählen und ihnen zu zeigen, wer Du bist. Bitte hilf uns allen dabei, für die Menschen um uns herum zum Segen zu werden. Amen

Seit 2008 lebt unser Vöhringer Gemeindeglied Cornelia Letting (geborene Halle) auf der Station Tinderet im westlichen Hochland Kenias, die vom Missionswerk DIGUNA („Die Gute Nachricht für Afrika“) unterhalten wird. So haben Cornelias biblische Besinnungen einen besonderen Erfahrungshintergrund.

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Veröffentlicht in Region Iller-Roth, Tagesimpulse.