Kirchgang – Auf den Spuren des christlichen Glaubens in Vöhringen

Zweieinhalb Stunden hat er gedauert, der Kirchgang, den wir zu acht am Samstagvormittag, 3. Mai, absolviert haben. Von der Martin-Luther-Kirche zum neuen Friedhof, dann über die Michaelskirche zur ehemaligen Kinderbewahranstalt, an der alten Wieland-Kantine vorbei zur Marienkirche und dann zum alten Friedhof, bevor wir über die Ulmer Straße zu unserer Kirche wieder zurückgekehrt sind. Unterwegs gabe es einiges zu entdecken bzw. zu besprechen, beispielsweise warum sich der Esstisch in unseren Häusern Jesu Abendmahl verdankt. Oder warum ein neuer Friedhof infolge geänderter Bestattungsformen überdimensioniert erscheint. Oder was in der Kinderbewahranstalt von 1910 für die Kinder zwischen drei und sechs Jahren an religiöser Erziehung vorgesehen gewesen ist. Aufschlussreich auch das Grab des katholischen Pfarrers Johann Michael Feneberg, über dessen Leben drei Bücher im 19. Jahrhundert erschienen sind, die von Evangelischen geschrieben worden sind.

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